Antworten auf die häufigsten Fragen

Die verschiedenen Drucke

Ein Linolschnitt ist eine Form des Hochdrucks. Die Vorlagen werden auf eine Linolplatte übertragen (Du kennst Linoleum vielleicht als Bodenbelag, im Prinzip ist das genau das gleiche Material), von der dann die Teile, die nicht gedruckt werden sollen, mit speziellem Werkzeug ausgeschnitten werden. Alle Teile, die gedruckt werden sollen, stehen am Ende dann noch auf der Linolplatte.

Diese Teile werden anschließend mit Farbe eingewalzt und von Hand oder mit einer Druckpresse auf das Papier gedruckt.

Zur Herstellung der Linoldrucke verwende ich graue, 3,2mm starke Linoldruckplatten von Forbo Flooring Systems. Die gibts in jedem Künstlerbedarf.

Die Platten bearbeite ich mit verschiedenen Linolschnittmessern der Firma Pfeil aus der Schweiz.

Zum Drucken verwende ich wasserbasierte Farben (die sind ohne Lösungsmittel auswaschbar, daher umweltfreundlicher) von verschiedenen Herstellern.

Papiere kaufe ich, auch von verschiedenen Herstellern, im Kunstgroßhandel. Dabei achte ich auf diverse Eigenschaften, die Deinen Druck länger haltbar machen, wie z.B. die Lichtechtheit bei dunklen Papieren, aber auch darauf, wie sie hergestellt wurden. Gerne verwende ich auch Natur- oder Recyclingpapiere. Schließlich muss nicht für jede neue Papierlieferung ein weiterer Baum sterben.

Ein Siebdruck ist, wie der Name schon sagt, ein Druck, bei dem die Farbe durch ein sehr feines Sieb auf den zu bedruckenden Stoff aufgebracht wird.

Dabei wird vorher das Sieb mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtet, die im zweiten Schritt mit einer Druckvorlage belichtet wird. Dabei härtet die Emulsion an den Stellen aus, auf die Licht trifft. An den Stellen, die duch die Druckvorlage vom Licht geschützt wurden, bleibt die Emusion weich und kann anschließend ausgewaschen werden. Das sind dann die Stellen, an denen die Farbe mit einer Rakel durch das Sieb gedrückt werden kann.

Die Farben, die ich auf Textilien benutze, sind wasserbasiert und laut Hersteller kennzeichnungsfrei, lösemittelfrei, nahezu geruchsfrei und ungiftig. Zudem sind sie nach OEKO-TEX® Standard 100 hergestellt und vegan. Die Farben sind ideal für kleine Auflagen, wenn es um nachhaltigen Siebdruck auf Kinderbekleidung oder Fairwear geht.

Der fertige Druck fühlt sich schön weich an, da die Farben ins Gewebe eindringen. Das macht den Druck zusätzlich auch sehr waschfest.

Auch für die Drucke auf Papier setze ich wasserbasierte Farben vom gleichen Hersteller ein, die kennzeichnungsfrei, nahezu geruchsfrei und umweltfreundlich sind.

Egal welche Art von Druck Du gekauft hast, ob Linoldruck, Siebdruck oder Kunstdruck, alle Drucke können im Laufe der Zeit ausbleichen und das Papier vergilben. Um möglichst lange die Qualität der Drucke zu erhalten, solltest Du sie einrahmen. Am besten hinter Glas, optimaler Weise sogar hinter einem Glas mit UV-Schutz (so machen das die Museen auch).

Dabei solltest du darauf achten, dass der Druck die Glasfläche nicht berührt, da sonst die Farbe mit dem Glas verkleben kann und alles nicht mehr schön aussieht. Am einfachsten errichst Du das, wenn Du zum Einrahmen ein Passepartout verwendest. Das wird zwischen das Glas und den Druck gelegt. Dann sieht der eingerahmte Druck sogar noch hochwertiger aus.

So konserviert können Drucke eine sehr lange Zeit ihre Originalqualität erhalten.

Die meisten Textilien, die ich hier im Shop anbiete, sind aus Bio-Baumwolle und nach ÖKO TEX 100 Standard produziert.

Sind sie zusätzlich fair oder andesweitig nachhaltig hergestellt worden, habe ich das in der Produktbeschreibung aufgelistet.

Eine Cyanotypie, oder auch Blaupause genannt, genauer Eisenblaudruck, ist ein altes fotografisches Edeldruckverfahren. 1842 wurde dieses Verfahren von John Herschel, einem britischen Naturwissenschaftler entwickelt.

Papier, Leinwand oder Stoff werden zuerst mit einem Gemisch aus zwei Chemikalien lichtempfindlich gemacht und anschließend getrocknet. Danach erfolgt die Belichtung unter einem Schatten werfenden Gegenstand als Fotogramm (Gegenstand, Pflanze etc.) oder mit einem Kontakt-Negativ. Dabei kann man jede Lichtquelle benutzen, die einen hohen UV-Anteil hat, am einfachsten (und schönsten) geht das mit Sonnenlicht. Daher kommt auch der englische Begriff „Sunprint“, wörtlich übersetzt also „Sonnen-Druck“.

Das belichtete Bild wird zum Schluss ausgewaschen. Dabei bildet sich der namensgebende Farbstoff „Preussisch Blau“.

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